HERMANN HESSE – ORGELSPIEL

Seufzend durchs Gewölbe zieht, und wieder dröhnend,
Orgelspiel. Andächtige Gläubige hören,
Wie vielstimmig in verschlungenen Chören,
Sehnsucht, Trauer, Engelsfreude tönend,
Sich Musik aufbaut zu geistigen Räumen,
Sich verloren wiegt in seligen Träumen,
Firmamente baut aus tönenden Sternen,
Deren goldene Kugeln sich umkreisen,
Sich umwerben, nähern und entfernen,
Immer weiter schwingend sonnwärts reisen,
Bis es scheint, es sei die Welt durchlichtet,
Ein Kristall, in dessen klaren Netzen
Hundertfach nach reinlichsten Gesetzen
Gottes lichter Geist sich selber dichtet.

Dass aus Blättern voll von Notenzeichen
Solche weitgeschwungenen, geistdurchsonnten,
Solche Welt- und Sternenchöre werden konnten,
Dass ein Orgelpfeifenchor sie in sich banne,
Ist es nicht ein Wunder ohnegleichen?
Dass ein Musikant am Manuale
Sie mit Eines Menschen Kraft umspanne?
Dass ein Volk von Hörern sie verstehe,
Mit erschwinge, töne, mit erstrahle,
Mit hinauf ins tönende Weltall wehe?
Arbeit war’s und Ernte langer Zeiten,
Zehn Geschlechter mussten daran bauen,
Hundert Meister fromm es zubereiten,
Viele tausend Schüler sie begleiten.

Und nun spielt der Organist, es lauschen
Im Gewölb die Seelen hingegangener
Frommer Meister, mit vom Bau umfangener,
Den sie gründen halfen und errichten.
Denn derselbe Geist, der in den Fugen
Und Toccaten atmet, hat einst die besessen,
Die des Münsters Maße ausgemessen,
Heiligenfiguren aus den Steinen schlugen.
Und noch vor den Bau- und Steinmetz-Zeiten
Lebten, dachten, litten viele Fromme,
Halfen Volk und Tempel zubereiten,
Dass der Geist herab auf Erden komme.
Wille von Jahrhunderten gestaltet
In der klaren Töneströme Rauschen
Sich, im Bau der Fugen und Sequenzen,
Wo der schöpferische Geist der Grenzen
Zwischen Tun und Leiden, zwischen Leib und Seele waltet.
In den geistbeherrschten Takten dichten
Tausend Menschenträume sich zu Ende,
Träume, deren keiner je auf Erden
Sich erfüllen darf, doch deren dringliche Einheit
Stufe war, daraus das Menschenwesen
Sich enthob aus Notdurft und Gemeinheit
Nahe bis zum Göttlichen, bis zum Genesen.
Auf dem Zauberpfad der Notenzeichen,
Dem Geäst der Schlüssel, Signaturen,
Auf dem Tastwerk, das die Füß‘ und Hände
Eines Organisten bändigen, entweichen
Gottwärts, geistwärts alle höchsten Strebungen,
Strahlen, was an Leid sie je erfuhren,
Aus im Ton. In wohlgezählten Bebungen
Löst der Drang sich, steigt die Himmelsleiter,
Menschheit bricht die Not, wird Geist, wird heiter.
Denn zur Sonne zielen alle Erden,
Und des Dunkels Traum ist: Licht zu werden.

Spielend sitzt der Organist, die Hörer
Folgen willig, in befreiter Rührung,
Der Gesetze englisch sichrer Führung,
Schwingen glühend, heilige Verschwörer,
Mit empor, zum Tempel sich erbauend,
Mit dem Blick der Ehrfurcht Gott erschauend,
Am Dreieinigen kinderhaft beteiligt.
So befreit im Klang, so eint und heiligt
Sich im Sakramente die Gemeinde,
Die entkörperte, dem Gott vereinte.
Das Vollkommene aber ist hienieden
Ohne Dauer, Krieg wohnt jedem Frieden
Heimlich inne, und Verfall dem Schönen.
Orgel tönt, Gewölbe hallt, es treten
Neue Gäste ein, verlockt vom Tönen,
Eine Frist zu rasten und zu beten.
Doch indes die alten Klanggebäude
Weiter aus dem Pfeifenwalde streben,
Voll von Frömmigkeit, von Geist, von Freude,
Hat sich draußen dies und das begeben,
Was die Welt verändert und die Seelen.
Andre Menschen sind es, die jetzt kommen,
Eine andre Jugend wächst, ihr sind die frommen
Und verschlungenen Stimmen dieser Weisen
Nur noch halb vertraut, ihr klingt veraltet
Und verschnörkelt, was noch eben heilig
War und schön, in ihrer Seele waltet
Neuer Trieb, sie mag sich nicht mehr quälen
Mit den strengen Regeln dieser greisen
Musikanten, ihr Geschlecht ist eilig,
Krieg ist in der Welt, und Hunger wütet.
Kurz verweilen diese neuen Gäste
Hier beim Orgelklang, zu wohlbehütet
Finden sie, zu priesterlich-gemessen
Die Musik, so schön und tief sie sei, sie wollen
Andre Klänge, feiern andre Feste,
Fühlen auch in halb verschämter Ahnung
Dieser reich gebauten, hoheitsvollen
Orgelchöre unwillkommene Mahnung,
Die so viel verlangt. Kurz ist das Leben
Und es ist nicht Zeit, sich hinzugeben
So geduldig komplizierten Spielen.
Übrig bleibt im Dome von den vielen,
Die hier zugehört und mitgelebt, fast keiner.
Immer wieder einer geht von hinnen,
Geht gebückt, ward älter, müde, kleiner,
Spricht vom jungen Volk wie von Verrätern,
Schweigt enttäuscht und legt sich zu den Vätern.
Und die Jungen, die den Dom betreten,
Fühlen Heiliges zwar, doch weder Beten
Noch Toccatenhören ist mehr Sitte,
Und der Tempel bleibt, der Kern und Mitte
Einst der Stadt gewesen, fast verlassen,
Ragt urweltlich aus geschäftigen Gassen.

Aber immer noch durch seines Baues Rippen
Atmet die Musik in himmlischem Flüstern.
Träumend und ein Lächeln auf den Lippen
Über immer zarteren Registern
Sitzt der greise Musikant, versponnen
In das Rankenwerk der Stimmengänge,
In des Fugenbaus gestufte Pfade.
Immer zarteres Filigrangestänge
Flicht sein Spiel, mit immer dünnerem Faden
Kreuzen sich die kühnen Ornamente
Im phantastisch luftigen Tongewebe,
Immer inniger und süßer werben
Um einander die bewegten Stimmen,
Scheinen Himmelsleitern zu erklimmen,
Halten oben sich in seliger Schwebe,
Um wie Abendrosenwolken hinzusterben.

Nicht bekümmert ihn, dass die Gemeinde,
Schüler, Meister, Gläubige und Freunde
Sich verloren haben, dass die eiligen Jungen
Die Gesetze nicht mehr kennen, der Figuren
Bau und Sinn kaum noch erfühlen mögen,
Dass die Töne nicht Erinnerungen
Mehr des Paradieses ihnen sind und Gottesspuren,
Dass nicht zehn, nicht einer mehr imstande,
Dieser Tongewölbe heilige Bögen
Nachzubaun im Geist und diesem Weben
Alterworbener Mysterien Sinn zu geben.
Und so fiebert rings in Stadt und Lande
Junges Leben seine stürmischen Bahnen,
Doch im Tempel, einsam im Gestühle,
Waltet fort der geisterhafte Alte,
(Sage halb, halb Spottfigur der Jungen),
Spinnt geheiligte Erinnerungen,
Füllt mit göttlichem Sinn die Ornamente,
Rückt Register immer leiseren Klanges,
Stuft den Fugenschritt zum Sakramente,
Das nur seine Ohren noch erlauschen,
Während andre nichts mehr als das Flüstern
Der Vergangenheit spüren und das leise Rauschen
Brüchiger Vorhangfalten, die im düstern
Steingeklüft der Pfeiler müd sich bauschen.

Niemand weiß, ob noch der alte Meister
Drinnen spiele, ob die zarten, leisen
Tongeflechte, die im Raume kreisen,
Nur noch Spuk sind überbliebener Geister,
Nachhall und Gespenst aus anderen Zeiten.
Manchmal aber bleibt ein Mensch beim Dome
Lauschend stehen, öffnet sacht die Pforte,
Horcht entrückt dem fernen Silberstrome
Der Musik, vernimmt aus Geistermunde
Heiter-ernster Väterweisheit Worte,
Geht davon mit klangberührtem Herzen,
Sucht den Freund auf, gibt ihm flüsternd Kunde
Vom Erlebnis der entrückten Stunde
Dort im Dom beim Duft erloschener Kerzen.
Und so fließt im unterirdisch Dunkeln
Ewig fort der heilige Strom, es funkeln
Aus der Tiefe manchmal seine Töne;
Wer sie hört, spürt ein Geheimnis walten,
Sieht es fliehen, wünscht es festzuhalten,
Brennt vor Heimweh. Denn er ahnt das Schöne.

Hermann Hesse – Gestutzte Eiche

alte-Eiche

 

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!

Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.

Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt,

Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zu Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

Hermann Hesse, Gestutzte Eiche, Juli 1919

in: Herrmann Hesse, Die Gedichte,
Suhrkamp  1992, S.472

Die Schule von Athen

 

DieSchulevonAthen

In Anlehnung an das berühmte Zitat von Alfred North Whitehead könnte man das Fresco als eine Bebilderung seiner Sentenz auffassen, nach der die abendländische Philosophiegeschichte nichts als eine Reihe von Fußnoten zu Platon (die Frage ist, ob das Werk von Aristoteles bereits eine Fußnote ist oder ob man das Zitat von Whitehead mit dem Namen Aristoteles sinnvollerweise ergänzen sollte???) ist! Die Frage ist, muß man sich auf die Seite einer der beiden schlagen oder kann man gleichermaßen mit beiden denken? Die Frage muß offen bleiben.

Das Fresko von Raffael, das er um 1510 in der Stanza della Segnatura des Papstes Julius II. gemalt hat, verherrlicht im Sinne der Renaissance das antike Denken als Ursprung der europäischen Kultur, ihrer Philosophie und Wissenschaften. Im Zentrum stehen die Philosophen Platon und Aristoteles, wobei interessant ist, daß die Darstellung von Aristoteles eher der konventionellen Ikonographie zur Zeit Raffaels entspricht, Platon hingegen deutlich die Züge und das Aussehen Leonardo da Vincis aufweist. Man könnte sich fragen, weshalb Raffael nicht Aristoteles das Aussehen Leonardos gab, da dies doch wohl inhaltlich adäquater gewesen wäre?

1.    Zenon von Kition (Begründer der Stoischen Schule)
2.    Epikur (Begründer der Epikureischen Schule)
3.    Federico II. Gonzaga (Herzog von Mantua)
4.    Zuordnung nicht eindeutig: Boëthius, Anaximander oder Empedokles
5.    Averroës (arabischer Philosoph und Theologe)
6.    Pythagoras (Mathematiker), der Jüngling daneben ist Parmenides[Anmerkung 1]
7.    Alkibiades (Politiker und Feldherr aus Athen)
8.    Zuordnung nicht eindeutig: Xenophon (Historiker und Biograph von Sokrates) oder Antisthenes
9.    Zuordnung nicht eindeutig: Hypatia oder Francesco Maria I. della Rovere
10.    Zuordnung nicht eindeutig: Aeschines oder Xenophon
11.    Zuordnung nicht eindeutig: Parmenides (Philosoph, Begründer der Eleatischen Schule) oder Euklid (Mathematiker)
12.    Sokrates (Philosoph und Lehrer von Platon)
13.    Heraklit (Philosoph, verkörpert durch Michelangelo)
14.    Platon mit der Schrift Timaios (Philosoph, verkörpert durch Leonardo da Vinci)
15.    Aristoteles mit der Schrift Nikomachische Ethik (Philosoph und Schüler von Platon)
16.    Diogenes (Philosoph und Kyniker)
17.    Plotin (Philosoph)
18.    Zuordnung nicht eindeutig: Euklid oder Archimedes (Mathematiker, verkörpert durch Bramante)
19.    Zarathustra (persischer Religionsgründer)
20.    Ptolemäus (Astronom und Geograph)
21.    Raffael, vor ihm Sodoma (Künstler)

DieSchulevonAthenNummern

Übrigens! Im Victoria & Albert Museum in London hängt eine Kopie des berühmten Wandfreskos.

Albrecht Dürer

Albrecht Dürer 1500

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Geboren und gestorben in Nürnberg – wir Heutigen, in unserer Fixiertheit auf Äusserlichkeiten, haben immer das Gefühl, wenn ein Spannungsbogen so ‘ärmlich’ daherkommt, wie bei Dürer, dann kann an dieser Figur nichts besonderes sein – weit gefehlt.

Als Dürer zum Beispiel 1505 zu seiner 2. Venedigreise aufbrach, war er in Nürnberg bereits ein weithin bekannter und erstklassig bezahlter Künstler, verheiratet, mit eigener Werkstatt und selbstständig arbeitenden Gesellen.

War es denn wirklich nur der Auftrag der deutschen Kaufmannsschaft unter der Führung der Augsburger Fugger, die bei Dürer ein Bild für ihre Bartholomäus Kirche in Venedig bestellt hatten, der Dürer dazu brachte ein zweites Mal nach Venedig zu reisen?

Sicher war es auch die Art des Lebens, die ihn an Italien reizte und die uns 500 Jahre später immer noch begeistert, die ihn aus Nürnberg nach Italien zog – und was wir immer vergessen, wenn wir uns in den erhabenen Gefilden der Kunst bewegen, Vino rosso, Spaghetti bolognese und Amore …

Interessant gerade in diesem Zusammenhang ist, daß ihn augenscheinlich nicht nur die italienische Sonne und der Umgang der italienischen Künstler mit Licht und Farben reizten, sondern auch ihr Verhältnis zu Schönheit und Mathematik, die er bei seinem Besuch in Bologna 1506, kurz vor seiner Rückreise nach Nürnberg, bei Francesco Francia einem Schüler von Luca Pacioli zu vertiefen suchte.

Was wohl schon Dürer umtrieb, war die Vorstellung, daß Schönheit jenseits von Geschmack und Moden eine Kategorie ist, die etwas ganz Grundsätzliches, etwas Archetypisches über die Menschheitsentwicklung aussagt und eher in mathematischen Strukturen und Formeln, als durch das Auge des Betrachters adäquat beschrieben werden kann.

Natürlich zeugen Dürers Bilder und Grafiken von seiner enormen intuitiven Wahrnehmungsfähigkeit, was aber zu seiner detailreichen, komplexen Achtsamkeit hinzukommt, ist die Anstrengung des Begriffs, der Wille von einer zweiten Ebene aus, seine Fähigkeiten tiefer zu ergründen, seine Wahrnehmungsfähigkeiten bewußt wahrzunehmen und zu klassifizieren. Seine mathematischen, geometrischen Untersuchungen zu Maß und Proportion geben sich eben nicht nur mit seinem Können zufrieden sondern wollen mehr, deshalb gehört Dürer eindeutig in die Reihe der ganz großen “Weltformel-Sucher”, er verdient es in einer Reihe mit Persönlichkeiten wie Pythagoras oder Leonardo da Vinci zu stehen.

Wintersonnenwende und Rauhnächte

Ein Weihnachtslied von
Christian Morgenstern

Wintersonnenwende!
Nacht ist nun zu Ende!
Schenkest, göttliches Gestirn,
neu dein Herz an Thal und Firn!

O der teuren Brände!
Hebet hoch die Hände!
Lasset uns die Gute loben!
Liebe, Liebe, Dir da droben!

Wintersonnenwende!
Nacht hat nun ein Ende!
Tag hebt an, goldgoldner Tag,
Blühn und Glühn und Lerchenschlag!

O du Schlummers Wende!
O du Kummers Ende!

Rauhnächte_2-2

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Vieles was uns Heutigen als mystisch, geheimnisvoll erscheint, weist lange Traditionsketten nicht nur im sog. ‘Volksglauben’, sondern auch in seiner praktischen Bedeutung für das Leben früherer Generationen auf.

Z.B. die Wintersonnenwende vom 21. auf den 22. Dezember. Nach dieser längsten Nacht des Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht wird quasi neu geboren, so daß es bis zum Lichterfest an Weihnachten wieder einen schöpferisch, kraftenden Platz im Jahreslauf der Menschen inmitten der Natur einnimmt.

Für uns ‘technisch Hochzivilisierten’ spielt Licht nicht mehr annähern die Rolle in unserem Alltag wie z.B. für die Menschen des 19. Jahrhunderts, deren Jahr in den meisten Fällen noch analog zum Jahreslauf von Natur und Kosmos verlief. Wenn jedoch “am Weihnachtsbaum die Lichter brennen”, dann wird unser Herz nicht nur durch Erinnerungen an unbeschwerte, selige Kindertage, sondern auch durch die mächtigen Erinnerungsfelder früherer Generationen erhellt.

Wenn wir zwischen der Wintersonnenwende und Dreikönig die 12 wilden Rauhnächte durchleben (egal ob von der Wintersonnenwende bis Neujahr oder von Weihnachten bis Dreikönig), dann sollten wir in dieser Zeit nicht nur den Torweg zwischen altem und neuem Jahr durchschreiten, in dem wir das vergangenen Jahr wie ein altes paar Schuhe zurücklassen, sondern auch die Wirkkraft dieses Erinnerungsfeldes versuchen wahrzunehmen. Das hat nichts mit Esoterik zu tun aber sehr, sehr viel mit einer Verfeinerung unseres Wahrnehmungsvermögens, das unser Leben vielleicht nicht einfacher aber reicher macht und ohne einen einzige Euro investieren zu müssen.

Die Differenz der 12 Nächste zwischen dem Mond- und dem Sonnenkalender kennen wir als alten Brauch – quasi als Meditationsraum, in dem man sich konzentriert auf das neue Jahr vorbereitet – nutzen wir diesen alten Brauch für unser ganz eigenes Leben. Der Neustark wird uns kraftvoller gelingen.