Archiv der Kategorie: Themen des Tages

Hier sammle ich Beiträge von anderen Seiten, die mir interessant erscheinen, manchmal kommt ein kleiner Kommentar von mir dazu.

Das Rekordjahr

2020 bringt uns den größten Wirtschaftseinbruch, die größte Machtkonzentration und die größten Gefahren für Freiheit und Wohlstand seit Menschengedenken.

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Wir leben zurzeit nicht nur in einer Welt der Extreme und der Superlative, wir befinden uns in einer historischen Ausnahmesituation, die die Welt so noch nicht erlebt hat.

Noch nie in der gesamten Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft hat es so viele Rekorde gegeben wie 2020. Noch nie sind so viele Produktionsstätten geschlossen und so viele Lieferketten unterbrochen worden. Noch nie hat es einen solchen Einbruch bei der Nachfrage nach Produktionsgütern und Rohstoffen gegeben.

Der Lockdown, den wir erlebt haben, ist der größte Wirtschaftsschock der Geschichte — und er ist nicht das Ergebnis von Kriegen, politischen Auseinandersetzungen oder Naturkatastrophen, sondern das Ergebnis bewusst herbeigeführter Entscheidungen von Regierungen — und zwar vor folgendem Hintergrund:

Wir haben zurzeit den weltweit höchsten Schuldenstand — 275 Billionen US-Dollar. Die Haushalts-, Unternehmens- und Staatsschulden haben sich damit seit 2006 verdoppelt.

Wir haben die niedrigsten Zinsen — und das seit seit 3000 Jahren. Noch nie in der Geschichte des Geldes hat es solch niedrige Zinsen wie heute gegeben. Wir haben es zurzeit mit der höchsten Zahl an Zombiefirmen zu tun — also Unternehmen, die aus eigener Kraft nicht mehr lebensfähig und auf Kredite und Anleihen — zumeist teure Ramschanleihen — angewiesen sind.

Wir haben es mit der höchsten Zahl an Insolvenzverschleppungen und der höchsten Zahl an faulen Krediten zu tun. Wir haben weltweit die höchste Zahl an Arbeitslosen und die höchste Zahl an gefährdeten Arbeitsplätzen. Und schließlich haben wir die höchste Zahl von Staaten in Not: Allein bis April 2020 haben 102 Staaten Nothilfe beim Internationalen Währungsfonds (IWF) beantragt.

Zudem haben wir zurzeit das größte Missverhältnis zwischen Finanzsektor und Realwirtschaft. Wir haben im Finanzsektor im März 2020 den heftigsten und schnellsten Aktienmarkteinbruch aller Zeiten lebt — die Kurse sind in wenigen Tagen stärker gefallen als beim großen Crash von 1929. Wir haben danach im April den schnellsten Aufschwung jemals erlebt. In der vergangenen Woche hat Apple als erstes Unternehmen der Welt einen Börsenwert von über 2 Billionen US-Dollar verzeichnet. Apple wurde 1976 gegründet und hat für einen Börsenwert von 1 Billion 42 Jahre gebraucht, die zweite Billion nun in zwei Jahren geschafft.

Bewirkt wurde das alles durch die größte Geldinjektion aller Zeiten. Allein die US-Zentralbank FED hat ihre Bilanz im April 2020 um 3 Billionen US-Dollar erweitert. Und das vor dem Hintergrund des längsten je registrierten Börsenaufschwungs von 2008 bis 2020.
Das Ergebnis sehen wir zurzeit: Wir haben die gewaltigsten Blasen aller Zeiten — bei den Aktien, den Anleihen und im Immobilien-Bereich.

Kommen wir zu den sozialen Folgen: Wir haben es zurzeit mit der größten sozialen Ungleichheit aller Zeiten zu tun. Noch nie in der gesamten Geschichte der Menschheit hat es einen derartigen Graben zwischen Arm und Reich gegeben wie in unseren Tagen.

Zudem haben wir in den vergangenen vier Monaten die höchste Zunahme der sozialen Ungleichheit durch die größte Bereicherungsorgie in der Geschichte des Geldes erlebt. Allein die US-Milliardäre haben ihre Vermögen von Beginn der Corona-Krise bis Anfang August um 637 Milliarden US-Dollar vermehrt. In den Monaten März und April 2020 sind die Vermögen von Bill Gates um 7,5 Milliarden US-Dollar, von Mark Zuckerberg um 23 Milliarden US-Dollar von Elon Musk um 50 Milliarden und von Jeff Bezos um 75 Milliarden US-Dollar angewachsen. Das heißt: Vier Einzelpersonen sind innerhalb von zwei Monaten um mehr als 150 Milliarden US-Dollar reicher geworden — während gleichzeitig 40 Millionen Amerikaner ihren Job und viele davon ihre Existenzgrundlage verloren haben.

Das heißt auch: Von den 3 Billionen US-Dollar, die US-Regierung und die FED im April 2020 ins System gepumpt haben, sind mehr als ein Fünftel an die obersten 0,00001 Prozent der US-Bevölkerung gegangen. Das sind übrigens die Menschen, deren Steuern seit 1980 um 79 Prozent gesenkt wurden, wobei die letzte Senkung erst vor 3 Jahren durch Präsident Trump erfolgt ist.

Wem das noch nicht reicht, um zu sehen, wie krank das gegenwärtige System ist, der sollte sich den 20. Juli 2020 ansehen: An diesem Tag gab es den höchsten Tages-Vermögenszuwachs einer Einzelperson, den es je gegeben hat: Jeff Bezos (hält 11 Prozent der Aktien von Amazon) hat sein Vermögen am 20. Juli 2020 um 23,2 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das ist das Zwanzigfache dessen, was 600 Millionen Afrikaner an diesem Tag verdient haben.

Das bedeutet: Wir leben nicht nur in einer Ausnahme-Situation, sondern mit einer nie dagewesenen Beschleunigung dieser verheerenden Vorgänge und vor allem einer nie dagewesenen Verschärfung des gefährlichsten gesellschaftlichen Phänomens: Schon Plutarch hat vor 2.000 Jahren gesagt, dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich das älteste und fatalste Leiden aller Republiken darstellt.

Dass diese Ungleichheit in den vergangenen sechs Monaten astronomische Werte erreicht hat, bedeutet: Wir befinden uns auf absolut unerforschtem Neuland und steuern mit kontinuierlich zunehmender Geschwindigkeit auf ein Jahrtausend-Ereignis zu, von dem niemand weiß, wie es aussehen wird, weil es keine historischen Präzedenzfälle gibt.

Und wenn man fragt, was diese dramatische Beschleunigung ausgelöst hat, dann gibt es darauf eine klare und eindeutige Antwort:

2020 ist zum ersten Mal in der Geschichte eine Krankheit als Anlass genommen worden, um wirtschaftliche und finanzielle Maßnahmen mit unvorstellbar weitreichenden Folgen durchzusetzen.

Ich muss an dieser Stelle etwas klarstellen: Ich habe keine Neigung zu Verschwörungstheorien und ich bin kein Corona-Leugner. Ich habe mich ausgiebig mit der medizinischen Seite beschäftigt. Wir haben es zweifellos mit einer Pandemie zu tun, Covid-19 ist eine ernstzunehmende Krankheit, die für bestimmte Personengruppen gefährlich, für einige sogar sehr gefährlich und tödlich ist: Dazu zählen aber nicht alle Menschen — 75 Prozent merken nicht, dass sie erkrankt sind, 20 Prozent bleiben vollkommen symptomfrei —, sondern solche mit Bluthochdruck, Übergewicht, Vitamin-D-Mangel, schweren Vorerkrankungen insbesondere der Atemwege, schwachem Immunsystem und altersbedingter Abwehrschwäche. Diese Menschen sollte man unbedingt schützen.

Diesen Menschen hilft man aber nicht dadurch, dass man die gesamte Weltbevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, ihr zum Teil wissenschaftlich unbegründete Vorschriften macht und gleichzeitig die Weltwirtschaft lahmlegt, Millionen in die Arbeitslosigkeit schickt, dass man die umlaufende Geldmenge weiter aufbläst und Milliarden und Abermilliarden an die verteilt, die ohnehin am meisten haben, und schon gar nicht dadurch, dass man Hunderttausende und möglicherweise Millionen in den Entwicklungsländern in den sicheren Hungertod schickt, wie es zurzeit geschieht.

Was wir hier in Europa an Auswirkungen gesehen haben, ist nämlich nichts, verglichen mit der gigantischen Katastrophe, die sich zurzeit in Afrika, Südamerika und Asien abspielt… Wie dramatisch die Lage dort ist, dazu ein Auszug aus einer Erklärung der ILO (Internationale Labour Organisation, Unterorganisation der UNO) in Genf von Ende April 2020:

„Für fast jeden Zweiten bedeutet die Corona-Pandemie eine existenzielle Bedrohung seiner Lebensgrundlage. Betroffen sind vor allem 1,6 der zwei Milliarden Menschen, die irregulärer Arbeit nachgehen, also ohne Arbeitsverträge, und die oft von der Hand in den Mund leben. Das Einkommen dieser Menschen ist im weltweiten Durchschnitt um 60 Prozent eingebrochen, in Afrika und Lateinamerika sogar um mehr als 80 Prozent. Sie haben keine Ersparnisse oder Zugang zu Krediten. Das bedeutet kein Einkommen, kein Essen, keine Zukunft.“

Angesichts dieser Lage, dass nämlich vorsätzlich und in vollem Bewusstsein der Konsequenzen ein irreparabler weltweiter Schaden angerichtet worden ist, der weit über das hinausgeht, was die Krankheit Covid-19 selbst anrichtet, muss sich doch jeder kritische Mensch heute vor allem eine Frage stellen: WARUM?

  1. Warum hat man etwas getan, das man nie zuvor in der gesamten Geschichte der Welt getan hat — angesichts einer Krankheit nicht etwa besonnen, umsichtig und mit Augenmaß zu reagieren, sondern die Weltwirtschaft ruckartig zum Absturz zu bringen?
  2. Warum haben Regierungen, die in den vergangenen Jahren alles daran gesetzt haben, um ihre Gesundheitswesen abzubauen, plötzlich so drastisch umgeschwenkt und sind seit Februar dieses Jahres in nie dagewesener Weise um die Gesundheit der Bevölkerung besorgt?
  3. Warum hören Regierungen seit Beginn der Pandemie nur auf Experten, die bereits auf frühere Pandemien mit völlig überzogenen Prognosen reagiert haben und deren Prognosen auch diesmal zu einem großen Teil längst durch die Realität widerlegt sind?
  4. Warum ignorieren und blockieren Regierungen konsequent die Meinung von Fachleuten, die ihnen nicht zustimmen?
  5. Warum werden die Kriterien für die Aufhebung der Zwangsmaßnahmen ein ums andere Mal zugunsten ihrer Beibehaltung geändert?

Da all diese Fragen bis heute von offizieller Seite unbeantwortet geblieben sind, muss man sich doch zwangsläufig die nächste Frage stellen: Gibt es hinter dem von Politik und Wirtschaft propagierten Schutz der Bevölkerung möglicherweise ganz andere Motive? Geht es vielleicht gar nicht um Gesundheit, sondern um etwas ganz anderes? Gibt es unter Umständen noch eine zweite Agenda?

Und tatsächlich, es gibt eine Menge Hinweise und massenweise Daten und Fakten, die darauf hindeuten, dass es diese zweite Agenda gibt. Und da wir uns hier in Davos befinden: Der wichtigste Hinweis stammt vom Gründer des WEF, Klaus Schwab, der im vergangenen Winter als eine der ersten international bekannten Persönlichkeiten ganz offen von der Notwendigkeit eines „Great Reset“ gesprochen hat.

Was bedeutet dieser Great Reset? Ganz einfach: Er bedeutet, dass das System, unter dem wir leben, nicht länger funktioniert und neu gestartet werden muss. An sich wäre das ja noch nicht einmal eine schlechte Sache, nur: Klaus Schwab spricht nicht für irgendwen, sondern für seine Klientel, den internationalen Geldadel, und der möchte einen Neustart, der es ihm ermöglicht, seine Vermögen unter den aktuell schwierigen Bedingungen zu retten und auch seine politische Macht zu erhalten.

Wenn man genau hinsieht, dann stellt man fest, dass der Great Reset im Grunde nichts anderes ist als eine brutale Beschleunigung und Intensivierung mehrerer Prozesse, die seit Jahren im Gange sind und genau dieser Klientel nützen: nämlich die Konzentration von immer größeren Vermögen und immer mehr Macht in immer weniger Händen und die globale Tendenz zur Monopolisierung und Kartellbildung. Genau diesen beiden Trends stehen zurzeit Hindernisse im Weg, die im Interesse des Geldadelsunbedingt ausgeräumt werden müssen. Was sind das für Hindernisse?

  1. Das globale Finanzsystem. Es liegt in seinen letzten Zügen und muss daher im Interesse des großen Geldes umgestaltet werden.
  2. Die Folgen der digitalen Revolution. Sie führen zu einem nie dagewesenen Abbau von Arbeitsplätzen, der das weltweite soziale Gefüge schon sehr bald zu sprengen droht.
  3. Die Rolle der Zentralbanken. Sie reicht nicht mehr aus, um eine Welt, in der die Ultrareichen und ihre Vasallen das Sagen haben, aufrechtzuerhalten.

Alle drei Probleme zusammen haben bisher eine fast unüberwindbare Hürde dargestellt, und zwar aus folgendem Grund: Sie lassen sich durch Reformen im Rahmen der parlamentarischen Demokratie nicht mehr beseitigen. Und wenn wir uns in der Welt mit offenen Augen umsehen, dann deutet alles darauf hin, dass wir aus genau diesem Grund zurzeit ein Szenario erleben, bei dem absichtlich und vorsätzlich ein riesiges globales Chaos geschaffen wird, um so Veränderungen zu ermöglichen, die unter normalen Umständen nicht vorgenommen werden könnten — und das alles unter der Führung der derzeitigen Weltmacht Nr. 1, nämlich dem digital-finanziellen Komplex.

Der amerikanische Präsident Eisenhower hat ja in seiner Abschiedsrede 1960 vor dem „militärisch-industriellen Komplex“ gewarnt. In Anlehnung an den von ihm gebrauchten Ausdruck würde ich die gegenwärtige Weltmacht, für die unter anderen Klaus Schwab spricht und die er alljährlich im Januar hier in den Schweizer Bergen um sich versammelt, als den „digital-finanziellen Komplex“ bezeichnen.

An der Spitze dieses digital-finanziellen Komplexes stehen im Bereich der Konzerne die Großunternehmen Apple, Google, Amazon, Microsoft, Facebook und im Bereich des Finanzsektors der Gigant BlackRock. Um zu verstehen, wie diese neue Weltmacht so ungeheuer viel Einfluss gewinnen konnte, möchte ich kurz auf die drei Prozesse eingehen, die das ermöglicht haben.

Entwicklung Nr. 1: Das globale Finanzsystem

Ich beginne einmal mit der Entwicklung des Finanzsystems, unter dem wir leben. Es ist von Grund auf undemokratisch und widerspricht allen Prinzipien von Gerechtigkeit oder Gleichberechtigung. Es geht zurück auf die Konferenz von Bretton Woods im Jahr 1944. Die USA waren damals der mächtigste Staat der Erde, hatten die stärkste Wirtschaft, das stärkste Militär und als einziges Land der Welt die Atombombe.

Die USA taten etwas, das noch nie gemacht worden war: Sie ernannten ihren US-Dollar zur weltweiten Leitwährung, banden ihn an Gold und koppelten alle anderen Währungen der Welt zu festen Wechselkursen an den Dollar. Das bedeutet: Dieses System ist nichts anderes als die Diktatur einer Währung über alle anderen. Mit diesem System haben die USA neben der militärischen und der wirtschaftlichen auch die finanzielle Weltherrschaft an sich gerissen. Und das hat sich für sie gelohnt, wie der Nachkriegsboom von 1948 bis 1973 gezeigt hat.

Größter Nutznießer dieses Booms war das Bankgewerbe, das aufgrund der hohen Nachfrage nach Krediten einen gewaltigen Vermögens- und Machtzuwachs verbuchen konnte. Als diese Nachfrage in der Mitte der 1970er Jahre nachließ, nutzten die Banker ihre in den 1950ern und 1960ern errungenen Machtstatus und drängten die Politik, ihnen neben ihrer Haupteinnahmequelle, der Kreditvergabe, weitere Möglichkeiten des Geldverdienens zu eröffnen.

Tatsächlich machten Politiker rund um den Globus den Banken immer größere Zugeständnisse, indem sie zahlreiche Regeln und Gesetze abschafften, die den Finanzsektor bis dahin eingeengt hatten. Dieser Trend gewann schnell eine Eigendynamik und führte dazu, dass in den 1980ern und 1990ern immer stärker dereguliert und den Banken damit immer mehr Freiräume zugestanden wurden.

Wichtigste Meilensteine der Entwicklung waren die Einführung ständig neuer Finanzprodukte, die Zulassung von Aktienrückkäufen, die zunehmend lascheren gesetzlichen Auflagen für Hedgefonds und die Abschaffung des Trennbankensystems in den angelsächsischen Ländern. Die Gesamtheit der Maßnahmen führte zu einer kontinuierlich fortschreitenden Umstrukturierung der Weltwirtschaft zugunsten des Finanzsektors, der nach und nach um ein Vielfaches größer wurde als die Realwirtschaft.

Eine entscheidende Folge dieser Entwicklung bestand in der zunehmenden Konzentration von finanzieller Macht zunächst in den Händen von Investmentbanken und später dann von Hedgefonds. Mit der Krise von 2007/08 begann dann die große Zeit der Vermögensverwaltungen, von denen die größten die lukrativsten Hedgefonds unter sich vereinigten, und deren wichtigste Vertreter — allen voran BlackRock, Vanguard, Fidelity und State Street — heute weite Teile des Finanzsektors beherrschen. Allein diese vier Unternehmen verwalten zusammen etwa 19 Billionen US-Dollar, was in etwa dem BIP der USA entspricht.

BlackRock allein verwaltet 7,4 Billionen US-Dollar Vermögen und ist damit der größte Vermögensverwalter der Welt. Neben dem Geld von Privat-Anlegern verwaltet BlackRock das Vermögen von Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Unternehmen. Um einmal die Macht von BlackRock im staatlichen Bereich zu zeigen: Bei Kalifornien handelt es sich nach den USA, China, Japan und Deutschland um die fünfstärkste Volkswirtschaft der Welt. BlackRock verwaltet mit Calpers, dem kalifornischen Rentenfonds, einen der größten der Welt. BlackRock berät auch die FED und die EZB und hat zusammen mit beiden Zentralbanken die Zuweisung von Geldern in den Krisen von 2007/08 und 2020 vorgenommen — zu einem nicht geringen Anteil an solche Unternehmen, an denen BlackRock beteiligt ist.

BlackRocks wichtigstes Instrument ist Aladdin, ein computergestütztes Risiko-Analyse-System, das seit 34 Jahren betrieben wird und 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durchführen kann. Dieses System kann berechnen, wie sich der Wert von Aktien oder Fonds bei Einflüssen wie Währungs- und Ölpreis-Schwankungen verändert. Das Unternehmen verkauft die über Aladdin gewonnenen Erkenntnisse und Analysen — und beeinflusst so auch über den Verkauf von Insiderwissen den weltweiten Finanzmarkt.

Es gibt eine Meldung vom April 2020, die jeden aufhorchen lassen sollte: „BlackRock und Microsoft Corp. sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die Aladdin-Infrastruktur von BlackRock auf der Microsoft Azure-Cloud-Plattform zu hosten und BlackRock und seinen Aladdin-Kunden, zu denen viele der weltweit anspruchsvollsten institutionellen Anleger und Vermögensverwalter gehören, erweiterte Funktionen zur Verfügung zu stellen.“

Wir haben es hier also mit einer direkten Kooperation der absolut größten Player im Finanz- und im Digitalsektor zu tun und sind damit beim nächsten Thema: Der Digitalisierung.

Entwicklung Nr. 2: die Digitalisierung

Die Entwicklung der Digitalisierung nahm in den 1970ern in den USA ihren Lauf. Damals gründeten einige junge Technik-Freaks Firmen, die sich auf die noch junge Computertechnologie spezialisierten. Von vielen zunächst belächelt, explodierten mehrere dieser Firmen wie Apple und Microsoft geradezu und begründeten einen Trend, der das weltweite Wirtschaftsgeschehen stärker beeinflussen sollte als die industrielle Revolution vor 250 Jahren.

Zu den wichtigsten Merkmalen der Entwicklung zählt der große Einfluss, den diese Konzerne auf andere Unternehmen ausüben können, da sie ja deren Geschäftsabläufe zu einem großen Teil organisieren und damit Zugriff auf das wichtigste Gut innerhalb unserer modernen Gesellschaft neben dem Geld haben: Daten.

Einige später hinzugekommene Großkonzerne wie Google (1998 gegründet, heute Alphabet) und Facebook (2004 gegründet) stützen ihre Macht fast ausschließlich auf die Beschaffung und Weitergabe von Informationen. Da sie sich aufgrund ihrer schieren Finanzmacht Konkurrenten vom Leib halten können, indem sie sie in einem frühen Stadium ihrer Entwicklung aufkaufen, sind sie in ihren Bereichen zu fast unantastbaren Monopolen geworden.

Einzigartig ist auch die Stellung des 1994 als Buchhandelsplattform gegründeten Großkonzerns Amazon, der den Internethandel in der westlichen Welt inzwischen vollständig beherrscht und zum vermutlich größten Monopol in der gesamten Wirtschaftsgeschichte aufgestiegen ist.

Mit diesen Unternehmen an der Spitze hat sich eine Branche etabliert, die das gesamte Wirtschaftssystem in einer historisch nie dagewesenen Art und Weise durchdrungen hat und die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft auch zu einem entscheidenden Faktor im Finanzwesen geworden ist.

Nicht nur, dass Digitalfirmen die Grundlage für Kryptowährungen und die bahnbrechende Blockchain-Technologie gelegt haben, sie sind auch zum unbestrittenen Schwergewicht an den Aktienmärkten geworden. Die Technologiebörse Nasdaq zum Beispiel verdankt ihren historischen Anstieg fast ausschließlich den Kursgewinnen der fünf Konzerne Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon und Facebook.

Vor allem das Zusammenspiel mit BlackRock verleiht diesem kartellartigen Gebilde noch mehr Macht, als es ohnehin schon an sich gerissen hat. BlackRock ist nicht nur an allen fünf Konzernen beteiligt, sondern kann aufgrund seiner unvorstellbaren Finanzkraft jeden Markt der Welt in jede gewünschte Richtung bewegen.

Trotzdem steht diese absolute Übermacht vor einem gewaltigen, historisch einmaligen Problem, das ähnlich wirkt wie die Niedrigzinspolitik im Bankgewerbe: Während immer niedrigere Zinsen das Grundgeschäft der Banken, die Kreditvergabe, zerstören, vernichtet die Digitalisierung nach und nach die wichtigste Grundlage unserer Gesellschaft, nämlich die menschliche Arbeit.

Die Digitalisierung hat mittlerweile aufgrund der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und der daraus folgenden zunehmenden Roboterisierung der Arbeit nämlich ein Stadium erreicht, das selbst vor fünf Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte. Wir befinden uns in einer Phase des Abbaus von Arbeitsplätzen, der schneller voranschreitet als alles, was wir jemals gesehen haben. Insidern zufolge sollen in den kommenden zehn Jahren bis zu 80 Prozent der gegenwärtigen Arbeitsplätze aufgrund der Digitalisierung verschwinden.

Damit ist ein neues historisch nie dagewesenes Problem entstanden, das folgende Fragen aufwirft: 1. Wie hält man Gesellschaften zusammen, die auf einen Zustand zusteuern, in dem es nur noch Patz für 20 Prozent der Arbeitskräfte gibt? 2. Wie sollen eine Wirtschaft und ein Geldsystem funktionieren, wenn 80 Prozent der Arbeitskräfte durch Sozialleistungen am Leben erhalten werden müssen? 3. Wie sollen eine Wirtschaft und ein Geldsystem funktionieren, wenn der Konsum nur noch von 20 Prozent der Menschen bestritten wird?

Auf dieses Problem hat der digital-finanzielle Komplex bereits eine Antwort, aber die kann er selbst — jedenfalls noch — nicht geben, denn dafür braucht einen 3. im Bunde — und das sind die Zentralbanken.

Entwicklung Nr. 3: Die Zentralbanken

In der Krise von 2007/08 wie auch beim Corona-Crash im März 2020 haben die Zentralbanken das System vor dem Zusammenbruch gerettet, indem sie riesige Summen mobilisiert haben. Ohne ihr Eingreifen wäre das globale Finanzsystem kollabiert.

In beiden Fällen — 2007/08 und 2020 — haben sich sowohl die US-Zentralbank Federal Reserve (FED) als auch die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Versuche, das System zu stabilisieren, umgehend an BlackRock gewandt. Für Insider ist das kein Wunder, und zwar aus drei Gründen:

  1. BlackRock verfügt mit Aladdin über mehr Informationen als sämtliche Zentralbanken zusammengenommen.
  2. Die Macht der Zentralbanken bezieht sich ja immer nur auf das eigene Währungsgebiet. BlackRock dagegen ist auf allen Märkten der Welt präsent.
  3. Gegen BlackRock zu handeln, würde sogar die Zentralbanken in große Schwierigkeiten bringen.

Dass die größten Zentralbanken BlackRock in Krisensituationen bei der Verteilung neu geschaffenen Geldes mit ins Boot nehmen, ist also nur logisch. Das bedeutet allerdings, dass wir es hier mit einer Machtkonzentration zu tun haben, wie es sie in der gesamten Geschichte des Finanzwesens noch nicht gegeben hat.

Jetzt aber stehen diese Partner vor dem Problem der größten Arbeitslosigkeit in der Geschichte der Menschheit. Was ist ihre Antwort? Die Antwort lautet: Helikoptergeld. Gerechtfertigt wird die Antwort mit der Modern Monetary Theory. Auf den einfachsten Nenner gebracht, lautet sie wie folgt: Um den Konsum bei zunehmender Arbeitslosigkeit in Gang zu halten, müssen die Zentralbanken nur genügend Geld drucken und es denen, die keine Arbeit mehr haben, in Form einer regelmäßigen Zahlung zur Verfügung stellen, die beschönigend „bedingungsloses Grundeinkommen“ genannt wird.

Dieses Grundeinkommen ist natürlich keinesfalls bedingungslos und schon gar kein Geschenk an die Arbeitslosen. Es dient einzig und allein der Ankurbelung der Nachfrage, um ein Wirtschaftssystem in Gang zu halten, das eigentlich nicht mehr funktioniert.

Dieses Helikoptergeld aber beseitigt das Grundproblem nur vorübergehend und schafft gleichzeitig ein neues: Da das Geld ja nicht wie in der Vergangenheit im Finanzsektor, sondern in der Realwirtschaft landet, führt es zu einer rasch fortschreitenden Entwertung des Geldes im Alltag. Um dieser Entwertung entgegenzusteuern, muss das Grundeinkommen also ständig erhöht werden — und das führt auf geradem Weg in eine Inflation, die schnell zu einer Hyperinflation wird und damit in den kompletten Zusammenbruch des bestehenden Geldsystems führen muss.

Was ist nun der Plan des digital-finanziellen Komplexes? Darüber gibt es zurzeit mehrere Spekulationen, aber wir wissen, dass sowohl die Zentralbanken als auch die Digitalkonzerne an neuen Währungen arbeiten. Und da wir in einer Zeit leben, in der dieser Komplex nationale Grenzen längst überwunden hat, werden es allesamt Weltwährungen sein.

Möglicherweise werden wir in naher Zukunft schon eine Flut solcher Währungen erleben, aber sie alle werden eines gemeinsam haben: Sie werden nicht nur von den Zentralbanken, sondern in Kooperation mit Digitalkonzernen oder vielleicht auch umgekehrt von Digitalkonzernen in Kooperation mit den Zentralbanken herausgegeben werden — das heißt: Es werden halb-private Währungen sein.

Wir stehen damit an der Schwelle zu einer Welt, in der ein Dreigestirn aus wenigen Digital- und Finanzkonzernen und den wichtigsten Zentralbanken das globale Geldsystem beherrschen und damit endgültig und unwiderruflich die Weltmacht übernehmen wird.

Wie schnell das geht, sehen wir an der Zurückdrängung oder besser gesagt: der Abschaffung des Bargeldes, die durch die Corona-Krise rasant forciert worden ist.

Ich habe vor einem Jahr davor gewarnt, dass man das Bargeld irgendwann mittels der vom IWF vorgeschlagenen Steuer auf Bargeld abschaffen könnte. Genau das ist im Zuge der Corona-Krise in Deutschland nun begonnen worden: Dort ist die Mehrwertsteuer gesenkt worden und erste Unternehmen geben diese Senkung nun an ihre Kunden weiter — unter der Bedingung, dass sie digital bezahlen. Etwas schlichter ausgedrückt: Die Kunden zahlen für eine Ware weniger, wenn sie sie digital bezahlen.

Es wird mit Sicherheit nicht lange dauern, bis dieses Prinzip international um sich greift und den Prozess der Bargeldbeseitigung rasant beschleunigt.

Betrachtet man nun allein die Machterweiterung, auf die es der digital-finanzielle Komplex in den vergangenen sechs Monaten gebracht hat, so muss man feststellen: Hier hat sich eine Kraft gebildet, die den militärisch-industriellen Komplex, den US-Präsident Eisenhower in seiner Abschiedsrede 1960 als „Potenzial für den katastrophalen Aufstieg fehlgeleiteter Macht“ bezeichnet hat, bei weitem in den Schatten stellt. Die Macht dieses digital-finanziellen Komplexes ist unendlich viel größer als die irgendeiner Regierung. Wenn diese Macht etwas will, dann setzt sie es — wie wir gerade erleben — durch, und zwar global.

Das alles sind sehr düstere Aussichten, aber es nützt nichts, in Zeiten wie diesen künstlichen Optimismus zu verbreiten. Trotzdem sollte man sich gerade in solchen Situationen daran erinnern, dass die genialsten Ideen und Problemlösungen der Menschheit in der Vergangenheit selten in einfachen und problemlosen Zeiten entstanden sind, sondern meist unter sehr schwierigen Umständen. Vielleicht hilft es auch, daran zu denken, dass das chinesische Wort für Krise aus zwei Wörtern besteht — nämlich Gefahr und Chance. Und auch die wichtigsten Philosophen in unseren Breitengraden, insbesondere die Väter der Dialektik, haben ja immer darauf bestanden, dass jedes Ding, vereinfacht gesagt, seine zwei Seiten hat.

Aber worin besteht diese Chance?

Für mich besteht sie in der logischen Weiterentwicklung der gegenwärtigen Situation, die dazu führen wird, dass wir in absehbarer Zeit den Bankrott von zehntausenden Unternehmen und die Entlassung von Hunderttausenden und Millionen in die Arbeitslosigkeit erleben werden. Dass wir weitere noch schlimmere Einbrüche der Finanzmärkte und in ihrer Folge Aufstände und soziale Unruhen und möglicherweise auch das Entfachen neuer Kriege erleben werden.

Das alles heißt aber nichts anderes, als dass Menschen, die es zu einem großen Teil bisher abgelehnt haben, sich mit politischen und wirtschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen, mit gewaltigen Problemen konfrontiert und mit der Nase auf genau diese Fragen gestoßen werden.

Das wiederum heißt aber nichts anderes, als dass wir eine Zeit vor uns haben, in der Aufklärung auf einen selten fruchtbaren Boden stoßen dürfte. Und in meinen Augen ist Aufklärung die mit Abstand wichtigste Aufgabe unserer Zeit.

Nutzen wir also jeden Tag und jede Stunde, um den Menschen die Augen zu öffnen und verhindern wir auf diese Weise ohne Gewalt und kraft unserer Überzeugung, dass es dem digital-finanzielle Komplex gelingt, Benito Mussolinis Traum vom autoritären Korporatismus zu verwirklichen und die Menschheit in ein digitales Gefängnis zu führen und kommende Generationen darin einzuschließen.

Setzen wir uns ein für ein wirklich demokratisches System und das bedeutet in einer von Geld beherrschten und von riesiger Ungleichheit charakterisierten Welt zu allererst: ein wirklich demokratisches Geldsystem. Eines, das nicht einer Währung den Vorzug gibt und eines, das nicht dazu führt, dass einzelne Menschen größere Vermögen als ganze Staaten anhäufen und sich aufgrund ihrer Macht über andere erheben können. Eines, das es nicht zulässt, dass die Realwirtschaft verkümmert, während das Finanzcasino immer groteskere Formen annimmt, und in dem die, die am meisten einnehmen, die geringste Steuerlast tragen und die, die am raffiniertesten agieren und spekulieren, sich allen Zahlungen entziehen können.

Setzen wir uns ein für eine Welt, in der jeder, unabhängig davon, unter welchen Umständen er geboren wurde, die gleichen Chancen erhält und für eine Welt, in der man den Menschen keine Angst machen muss, wenn es um Krankheiten geht, sondern in der es eine Selbstverständlichkeit ist, Alte, Schwache und Kranke zu schützen. Und erinnern wir uns jeden Tag aufs Neue daran: Wenn wir das nicht tun, wer sonst?

Quelle: https://www.rubikon.news/autoren/ernst-wolff

COVID-19: Wo ist die Evidenz?

Stellungnahme des EbM-Netzwerks (Update vom 08.09.2020)

Zusammenfassung

Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich hieraus eine weltweite Pandemie entwickeln würde. Anfänglich bestand die Vorstellung, die Ausbreitung des SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantänemaßnahmen für Verdachtsfälle stoppen zu können. Inzwischen ist klar, dass das Virus weltweit verbreitet ist und die Menschheit sich wahrscheinlich dauerhaft mit seiner Existenz auseinandersetzen muss. Es stellt sich die Frage nach der bestmöglichen Strategie für ein Leben mit dem Virus, die einerseits der Erkrankung entgegenwirkt und andererseits die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen nicht durch Kollateralschäden der Eindämmungsmaßnahmen gefährdet.

Die Zeiten des exponentiellen Anstiegs der Anzahl der Erkrankten und der Todesfälle sind im deutschsprachigen Raum seit fünf Monaten vorbei. Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Maßnahmen, sofern diese nicht durch hochwertige Forschung vorab geprüft oder parallel begleitet sind.

Die mediale Berichterstattung sollte unbedingt die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation beherzigen und die irreführenden Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugsgröße beenden.

Statt ungezielter Massentestungen sollten zum einen gezielte repräsentative Stichproben aus der Bevölkerung gezogen und angemessen berichtet werden, zum anderen die Testungen auf Hochrisikogruppen beschränkt werden, um die Vortestwahrscheinlichkeit zu erhöhen (also Personen mit COVID-typischer Symptomatik und vorangegangener Exposition).

Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen, aber es ist nicht auszuschließen, dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen Maßnahmen inzwischen größeren Schaden anrichten könnten als das Virus selbst. Jegliche Maßnahmen sollten entsprechend wissenschaftlich begleitet werden, um den Nutzen und Schaden bzw. das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu dokumentieren. Es werden insbesondere randomisierte Studien dringend benötigt um die politischen Entscheidungen angemessen zu stützen.
Mit dieser ausführlichen Stellungnahme möchten wir anregen, mit kritischem Blick aus der Perspektive der evidenzbasierten Medizin den derzeitigen Umgang mit SARS-CoV-2 und der möglicherweise resultierenden Erkrankung COVID-19 zu hinterfragen, um daraus Schlussfolgerungen für die Wissenschaft und den Umgang mit dem Virus zu entwickeln.

Quelle: https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19

Ganzer Artikel zum Download

“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.”

Egal, ob der Spruch wirklich von Brecht stammt oder in ähnlicher Weise im Grundgesetz steht (“Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.” Art.20/Abs.4 GG), er hat auf jeden Fall Recht. Niemals aber das Maßhalten vergessen, so wie es Oskar Maria Graf auf dem Bild praktiziert.

Ein Menschheitsverbrechen

Es ist schon mehr als sonderbar, wie viele Menschen, von denen man eigentlich immer der Meinung war, dass sie sich eines klaren Verstandes bedienen, von diesem ganzen Corona-Wahnsinn einfangen und mundtot machen lassen und billigend all diese irrsinnigen Kollateralschäden kritiklos akzeptieren und nur darauf warten, bis man ihnen wieder von oben den Normalzustand verordnet.

Wacht doch endlich auf und aktiviert wieder euren kritischen Verstand, auf den ihr euch immer so viel zugute gehalten habt, lasst euch nicht mehr zu Rechten oder Verschwörungstheoretikern erklären, nur weil ihr ganz normal – wissenschaftlich fundiert – nachfragt, ob denn alles sein kann, was man euch erzählt, denkt endlich wieder selbst!

250 Expertenstimmen zur Corona-Krise

In Deutschland und auf der ganzen Welt übt eine große Zahl von Wissenschaftlern, Ärzten und weiteren Experten Kritik am Umgang mit der Corona-Problematik durch Politik, Leitmedien und Aktivisten. Ihre Stimmen werden kaum gehört oder stark verzerrt wiedergegeben. Hier finden Sie eine Liste mit über 250 Expertenaussagen zur Krise um den Coronavirus und ihren Folgen.

Die 250 Expertenstimmen stehen auch als Inhalt einer PDF-Datei zur Verfügung. Diese darf gerne nach Belieben benutzt, heruntergeladen, hochgeladen, kopiert, verbreitet, veröffentlicht werden.
250 Expertenstimmen zur Corona-Krise weiterlesen

Ein e-Mail Gespräch unter alten Freunden

Herr Dal und Herr Kahl hatten einen Streit darüber, welche Haltung man in Corona-Zeiten zu den Maßnahmen der Regierung einnehmen sollte.
Nachdem sie eine Weile keinen Kontakt mehr miteinander hatten, schickte Herr Kahl ein Glaubensbekenntnis an Herrn Dal , das er im Netz gefunden und für gut befunden hatte.
Daraufhin fühlte sich Herr Dal bemüßigt, seinerseits eine Antwort auf die einzelnen Glaubensartikel zu verfassen.
Im Weiteren finden sie die Glaubensartikel von Herrn Kahl in schwarzer Schrift und die Antworten von Herrn Dal in grüner Schrift:

1. Ja, ich glaube, dass es das Virus SARS-CoV-2 gibt.
Ja, ich glaube auch, dass es das Virus SARS-CoV-2 gibt.

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Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg

Wie im Schatten der Krise die Welt neu geordnet wird

01.05.2020  VON  JOHANNES MOSMANN


Covid-19 ist weit mehr als ein medizinisches Problem. Die Corona-Krise markiert das Ende der alten Weltordnung und den Beginn einer neuen Menschheitsepoche. Die Gesellschaftssysteme werden neuausgerichtet, ihre Werte neudefiniert. Doch während der berühmte US-Diplomat Henry Kissinger die US-Regierung ermahnt, sich für die „neue Epoche“ in die bestmögliche Startposition zu bringen,[1] starrt Europa gebannt auf das Virus und verschläft das tiefere Geschehen hinter den äußeren Ereignissen – zugunsten der stillen Machtübernahme durch eine neue, trans-humanistische Ideologie.

Das Ende des Zweite Weltkriegs war der Beginn einer neuen Weltordnung. Die neoliberale Marktwirtschaft entstand, die USA nahmen ihren Platz als „Weltpolizei“ ein und der „Kalte Krieg“ wurde der ideologische Rahmen der Weltpolitik. Unter der Devise „nie wieder Krieg“ verankerten viele Staaten weitreichende Freiheitsrechte in ihren Verfassungen. Das vereinte Europa entstand. Ein Konzern prägte dann wie kein anderer die vergangenen 40 Jahre dieser Ära: Microsoft. Heute gilt Bill Gates als wichtigster „Player“ der Impfstoff-Industrie. Vergangene Woche bezeichnete er das Corona-Virus als „Pandemie I“ und rief den Beginn einer neuen Menschheitsepoche aus. In den „Gates Notes“ erklärt er: „Melinda und ich sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass der Zweite Weltkrieg der entscheidende Moment für die Generation unserer Eltern war. In ähnlicher Weise wird die Covid-Pandemie – die erste moderne Pandemie – diese Ära bestimmen.“[2] Hat Bill Gates recht damit, ist die Corona-Krise für die Zukunft so prägend wie es der Zweite Weltkrieg für die Vergangenheit war? Und wenn ja – welche Weltordnung entsteht nun, welche Ideologie wird die Weltpolitik bestimmen, welche Werte werden unsere Leitsterne sein? Eine Spurensuche in den sich überstürzenden Ereignissen der vergangenen Monate.
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Kommt der III. Weltkrieg ?

Herr Dal trifft einen Bekannten auf der Straße, sie unterhalten sich, irgendwann schreit Herr Dal in heller Aufregung:

“Ich frage mich ernsthaft, wo lebst du denn, siehst du nicht, dass wir uns massiv auf den 3. Weltkrieg zubewegen? USA und China sind die weltweiten Großmächte, die um die Weltherrschaft kämpfen, niemand wird in diesem ‘Spiel’ als Sieger hervorgehen, Corona bereitet den Boden, wir alle werden die Opfer sein, die man billigend  in Kauf nimmt. Die Mainstreammedien bereiten uns schon auf diesen Kampf der Giganten vor. Lies doch mal mit wachem Verstand einen einzigen Artikel z.B. in der Neuen Züricher Zeitung, einem Mainstreammedium, um zu verstehen, wohin die Reise geht, fang doch endlich an, selbst zu denken.”

Rumms, das war’s, Herr Dal dreht sich um und geht, Herr Kahl bleibt wie ein begossener Pudel zurück, geht nach Hause und liest mit halbwachem Verstand einen Artikel in der Neuen Züricher Zeitung und wundert sich schon über die Überschrift:

“Die Lage zwischen China und Amerika spitzt sich zu – gar bis zum grossen Krieg?”

NZZ, Michael Haas, Niklas Masuhr, 12.05.2020, 05.30 Uhr

“Die USA und China steuern auf eine Phase erhöhter Kriegsgefahr zu. Ein militärischer Konflikt ist zwar keineswegs unausweichlich, doch mit dieser Möglichkeit wird man sich ernsthafter als bisher auseinandersetzen müssen.

Der asiatisch-pazifische Raum steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt. Bereits heute prallen in dieser Region ein amerikanisch dominiertes und ein chinesisches Ordnungsmodell aufeinander. An die Stelle eines prekären Balanceakts zum Wohl der Weltwirtschaft ist eine von beiden Seiten angetriebene, konfrontative Abwärtsspirale getreten. Die Corona-Krise hat diese Tendenz noch verstärkt. Ein unmittelbarer Auftakt zu einem hegemonialen Ausscheidungskampf im globalen Massstab ist das zwar noch nicht. Doch die Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum werden in den kommenden Jahren weit über die Region hinaus den Charakter der internationalen Beziehungen prägen. Auch Europa wird davon betroffen sein.

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Fakten zu Covid-19

Quelle: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Publiziert: 14. März 2020; Aktualisiert: 25. April 2020

Von Fachleuten präsentierte, vollständig referenzierte Fakten zu Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung ermöglichen sollen. (Updates siehe unten)

„Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.“ (Albert Camus, 1947)

Übersicht

  1. Laut den Daten der am besten untersuchten Länder und Regionen liegt die Letalität von Covid19 zwischen 0.1% und 0.37% und damit im Bereich einer starken Influenza (Grippe) und rund zwanzigmal tiefer als von der WHO ursprünglich angenommen.
  2. Das Sterberisiko für die Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter liegt selbst in den weltweiten „Hotspots“ zumeist im Bereich einer täglichen Autofahrt zur Arbeit. Das Risiko wurde zunächst überschätzt, da Personen mit milden oder keinen Symptomen nicht erfasst wurden.
  3. Bis zu 80% aller testpositiven Personen bleiben symptomlos. Selbst unter den 70- bis 79-Jährigen bleiben rund 60% symptomlos. Über 95% aller Personen zeigen höchstens milde Symptome.
  4. Bis zu einem Drittel aller Personen verfügen bereits über eine Hintergrundimmunität gegen Covid19 durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren (d.h. Erkältungsviren).
  5. Das Medianalter der Verstorbenen liegt in den meisten Ländern (inklusive Italien) bei über 80 Jahren und nur circa 1% der Verstorbenen hatten keine ernsthaften Vorerkrankungen. Das Sterbeprofil entspricht damit im Wesentlichen der normalen Sterblichkeit.
  6. In den meisten Ländern ereigneten sich ganze 50 bis 70% aller Todesfälle in Pflegeheimen, die von einem allgemeinen Lockdown nicht profitieren. Zudem ist oftmals nicht klar, ob diese Menschen wirklich an Covid19 starben oder an hohem Stress, Angst und Einsamkeit.
  7. Bis zu 50% aller zusätzlichen Todesfälle wurden nicht durch Covid19 verursacht, sondern durch die Folgen von Lockdown, Panik und Angst. So ging etwa die Behandlung von Herzinfarkten und Hirnschlägen um bis zu 60% zurück, da sich Patienten nicht mehr in die Kliniken wagen.
  8. Selbst bei den sogenannten „Covid19-Todesfällen“ ist oftmals nicht klar, ob sie an oder mit Coronaviren (d.h. an den Vorerkrankungen) starben oder als „Verdachtsfälle“ gar nicht getestet wurden. Die offiziellen Zahlen reflektieren diese Unterscheidungen jedoch oftmals nicht.
  9. Viele Medienberichte, wonach auch junge und gesunde Personen an Covid19 starben, stellten sich als falsch heraus: Viele dieser jungen Menschen starben entweder nicht an Covid19, waren doch bereits schwer vorerkrankt (z.B. an Leukämie), oder sie waren 109 statt 9 Jahre alt.
  10. Die normale tägliche Gesamtsterblichkeit liegt in den USA bei ca. 8000, in Deutschland bei ca. 2600, in Italien bei ca. 1800 und in der Schweiz bei ca. 200 Personen. Die Grippemortalität liegt in den USA bei bis zu 80,000, in Deutschland und Italien bei bis zu 25,000, und in der Schweiz bei bis zu 2500 Personen pro Winter. In mehreren Ländern hat Covid19 diese Werte nicht erreicht.
  11. Regional stark erhöhte Sterblichkeiten können durch zusätzliche Risiko­faktoren wie hoher Luftverschmutzung und Mikrobenbelastung sowie einem Kollaps der Alten- und Krankenpflege durch Infektionen, Massenpanik oder Lockdown beeinflusst sein. Besondere Vorschriften zum Umgang mit Verstorbenen führten teilweise zu zusätzlichen Engpässen bei Bestattungen.
  12. In Ländern wie Italien und Spanien sowie teilweise Großbritannien und den USA haben auch Grippewellen bereits bisher zu einer Überlastung der Krankenhäuser geführt. Derzeit müssen zudem bis zu 15% der Ärzte und Pfleger, auch ohne Symptome, in Quarantäne.
  13. Die oft gezeigten Exponentialkurven mit „Coronafällen“ sind irreführend, da auch die Anzahl der Tests exponentiell zunahm. In den meisten Ländern blieb das Verhältnis von positiven Tests zu Tests insgesamt (sog. Positivenrate) konstant bei 5% bis 25% oder nahm nur leicht zu. Der Höhepunkt der Ausbreitung war in den meisten Ländern bereits vor dem Lockdown erreicht.
  14. Länder ohne Ausgangssperren und Kontaktverbote, wie z.B. Japan, Südkorea und Schweden, haben keinen negativeren Verlauf als andere Länder erlebt. Schweden wurde von der WHO zuletzt sogar als vorbildliches Modell gelobt und profitiert nun von einer hohen Immunität.
  15. Die Angst vor einer Knappheit an Beatmungsgeräten war unberechtigt. Laut Lungenfachärzten ist die invasive Beatmung (Intubation) von Covid19-Patienten, die teilweise aus Angst vor dem Virus geschah, zudem oftmals kontraproduktiv und schädigt die Lungen zusätzlich.
  16. Entgegen ursprünglicher Vermutungen zeigten verschiedene Studien, dass es für die Verbreitung des Virus durch Aerosole (d.h. in der Luft schwebene Partikel) oder durch Schmierinfektionen (etwa durch Türklinken, Smartphones oder beim Friseur) keine Evidenz gibt.
  17. Für die Wirksamkeit von Atemschutzmasken bei gesunden oder symptomlosen Personen gibt es ebenfalls keine wissenschaftliche Grundlage. Experten warnen vielmehr, dass solche Masken die Atmung beeinträchtigen und zu „Keimschleudern“ werden.
  18. Viele Kliniken in Europa und den USA blieben stark unterbelegt und mussten teilweise sogar Kurzarbeit anmelden. Zahlreiche Operationen und Therapien wurden abgesagt, darunter auch „nicht-essentielle“ Organ­trans­plan­ta­tionen und Krebs­unter­suchungen.
  19. Mehrere Medien wurden dabei ertappt, wie sie die Situation in Kliniken zu dramatisieren versuchten, teilweise sogar mit manipulativen Bildern. Generell bewirkte die unseriöse Berichterstattung vieler Medien eine Maximierung der Angst in der Bevölkerung.
  20. Die international verwendeten Virentestkits sind fehleranfällig und können falsche positive und falsche negative Resultate ergeben. Der offizielle Virentest wurde aus Zeitdruck zudem nicht klinisch validiert und kann mitunter auch auf andere Coronaviren reagieren.
  21. Zahlreiche international renommierte Experten aus den Bereichen Virologie, Immunologie und Epidemiologie halten die getroffenen Maßnahmen für kontraproduktiv und empfehlen eine rasche natürliche Immunisierung der Allgemeinbevölkerung und den Schutz von Risikogruppen. Für die Schließung von Schulen gab es zu keinem Zeitpunkt einen medizinischen Grund.
  22. Mehrere Experten bezeichneten forcierte Impfstoffe gegen Coronaviren als unnötig oder sogar gefährlich. Tatsächlich führte etwa der Impfstoff gegen die sog. Schweingrippe von 2009 zu teilweise schweren neurologischen Schäden und Klagen in Millionenhöhe.
  23. Die Anzahl an Menschen, die aufgrund der Maßnahmen an Arbeitslosigkeit, psychischen Problemen und häuslicher Gewalt leiden, ist weltweit hochgeschnellt. Mehrere Experten gehen davon aus, dass die Maßnahmen mehr Leben fordern werden als das Virus selbst. Laut UNO werden weltweit Millionen von Menschen in absolute Armut und Hungersnot geraten.
  24. NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte, dass „Corona“ für den permanenten Ausbau weltweiter Überwachungs­instrumente genutzt wird. Der renommierte Virologe Pablo Goldschmidt sprach von einem „globalen Medienterror“ und „totalitären Maßnahmen“. Der britische Infektiologe John Oxford sprach von einer „Medien-Epidemie“.
  25. Über 500 Wissenschaftler haben vor einer „beispiellosen Überwachung der Gesellschaft“ durch problematische Apps zur Kontakt­­verfolgung gewarnt. In einigen Ländern wird diese Kontakt­ver­folgung bereits direkt vom Geheimdienst durchgeführt. Weltweit kam es zur Überwachung der Zivilbevölkerung durch Drohnen und zu teilweise massiver Polizeigewalt.

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Covid-19 – ein Fall für Medical Detectives

Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt, deren Familien aus Regionen stammen, wo Malaria endemisch war oder ist. Sie werden derzeit mit Hydroxychloroquin, einem für sie unverträglichen Medikament behandelt, das jetzt überall auf der Welt im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt wird. Wenn dies nicht rasch aufhört, droht ein Massensterben, vor allem in Afrika.

WOLFGANG WODARG, 2. Mai 2020

Quelle:  https://multipolar-magazin.de/artikel/covid-19-medical-detectives

Bevor ich meine Recherchen zu diesen mich sehr beunruhigenden Befunden schildere, zunächst ein paar Worte zur Einschätzung der Corona-Krise, zur Verlässlichkeit des SARS-CoV-2 PCR-Tests sowie zur allgegenwärtigen Angst und dazu, wie diese politisch benutzt wird.

Bei meinen Untersuchungen zu den Ereignissen nach Wuhan, welche die Welt seit Anfang 2020 völlig verändert haben, bin ich mir schnell sicher gewesen, dass wir zwar eine neue Coronavirus-Variante erleben, dass diese sich angesichts der deutschen Daten zur Mortalität (Sterblichkeit) und Morbidität (Krankheitshäufigkeit) allerdings nicht wesentlich von dem unterscheidet, was in den vergangenen Jahren beobachtet wurde oder hätte beobachtet werden können.

Coronaviren standen bisher weltweit nicht im Mittelpunkt epidemiologischer Beobachtung, da sie, außer kurzfristig in China (SARS 2002/2003) und in den arabischen Ländern (MERS ab 2012), nicht wesentlich zu den globalisierten virusbedingten saisonalen Atemwegserkrankungen beitrugen. Auch gab es gegen sie keine jährlich neu kombinierbaren Impfstoffe, wie sie gegen Influenza verkauft werden.

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Eine neue Verschwörungstheorie?

Alle Quellen sind unter dem Originalbeitrag von Coach Cecil verlinkt! Dieser Video-Beitrag stammt ursprünglich von Coach Cecil und wurde von Dr. Bodo Schiffmann weitergeteilt

Quellen:

https://deutsch.rt.com/inland/101832-… https://www.gatesfoundation.org/How-W… https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N… https://www.rki.de/SharedDocs/Lebensl… https://apps.who.int/iris/handle/1066… https://www.who.int/emergencies/disea… http://www.euro.who.int/de/data-and-e… http://www.euro.who.int/de/data-and-e… https://en.wikipedia.org/wiki/Interna… https://ianphi.org/about/executive-bo… https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch… https://www.leopoldina.org/leopoldina… https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim… https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Spahn https://de.wikipedia.org/wiki/America… https://de.wikipedia.org/wiki/Council… https://de.wikipedia.org/wiki/Atlanti… http://www.nrhz.de/flyer/media/25631/… https://www.google.com/search?q=Danie… https://www.gutefrage.net/frage/was-b… https://www.wodarg.com https://www.spiegel.de/gesundheit/dia… https://www.zdf.de/nachrichten/heute-… https://youtu.be/44tTKSkTt1w https://www.bloomberg.com/news/articl… https://www.focus.de/gesundheit/news/… https://www.t-online.de/finanzen/boer… https://www.apotheke-adhoc.de/nachric… https://www.friendsofeurope.org/initi… https://www.zeit.de/digital/datenschu…

Ein Netzfund zum Thema Masken

“Ich habe lange im Krankenhaus auf der Chirurgie und unter Anderem auch im OP gearbeitet. Von daher kenne ich die Anwendung der Masken sehr genau!

Im Krankenhaus wird mit zertifizierten medizinischen Masken gearbeitet. Selbst diese werden noch unterteilt in die “einfachen” OP Masken die die meisten Menschen kennen, und die FFP2 und FFP3 Masken.

Die einfachen OP Masken werden am häufigsten eingesetzt. Sie schützen den Patienten während der OP oder der Wundversorgung/Behandlung das Keime vom Arzt/Pflegepersonal in die Wunden gelangen. Unter Keimen sind hier Bakterien gemeint, keine Viren. Viren gelangen durch die OP Masken hindurch.

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Die Vorhersage

Der Enthüllungsjournalist James Corbett skizziert, was in der Coronakrise als Nächstes geschehen wird.

Wer die Mechanismen der Macht begreift und die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse richtig einschätzt, für den ist es in aller Regel nicht besonders schwer, vorauszusagen, welche soziale, ökonomische und politische Zumutung der Bevölkerung als Nächstes von ihrer Regierung „verordnet“ werden wird. James Corbett von corbettreport.com wagt den Versuch.

Manchmal ist es gar nicht so schwierig, die Zukunft vorherzusagen. Man muss nur zuhören, wenn die Sozialingenieure einem erzählen, was sie tun wollen.

Wenn einem zum Beispiel die Neocons erzählen, wir bräuchten ein „neues Pearl Harbor“, um einen Umbau des amerikanischen Militärs zu rechtfertigen, dann kann man darauf wetten, dass ein neues Pearl Harbor stattfinden wird, kaum, dass sie im Amt sind.

Und Bill Gates hat uns nun jahrelang gewarnt, dass eine Pandemie die Welt, wie wir sie kennen, treffen und völlig umwandeln werde. Er ist sogar so weit gegangen, das exakte Szenario, das wir durchleben, unmittelbar bevor wir es zu durchleben begannen, zu „simulieren“.

Ich denke, Sie sehen, worauf ich hinaus will. Manchmal ist das, was als Nächstes kommt, nur eine Frage des Zuhörens auf das, was uns die Planer sagen. Dies im Hinterkopf schauen wir uns einmal vier Vorhersagen dazu an, wie die Coronakrise vermutlich weitergehen wird.

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Wie wollen wir leben?

Um die Frage: “Wie wollen wir leben?” zu beantworten, gehört immer auch die Frage nach der Macht und wie wir damit umgehen, bzw. wie wir mit unserer Angst vor der Macht umgehen, dazu.

Wie wichtig uns unsere Vorstellungen sind, wie wir leben wollen, hängt unmittelbar mit unserer zumeist unbearbeiteten Angst vor dem Tod zusammen. Wenn wir die, die meinen, über uns Macht zu besitzen, ignorieren statt sie zu bekämpfen und nicht nur keine Angst vor struktureller, sondern auch vor körperlicher Gewalt haben, dann haben wir die Freiheit zu entscheiden, wie wir leben wollen.

Aber die meisten von uns besitzen diese Freiheit nicht, weil nur ganz wenige dazu in der Lage sind, ihre Angst vor dem Tod zu überwinden. Selbst dann, wenn wir nicht gegen die Mächtigen kämpfen, um damit nicht die Dialektik der Macht zu perpetuieren, sondern uns für die positiven Dinge einsetzen, für die wir leben wollen, bleiben die Machtrelationen erhalten.

Natürlich gibt es immer die Dialektik der Macht, es gibt immer eine Beziehung zwischen den Herrschenden und den Beherrschten, keiner könnte ohne den anderen. Die Herrschenden sind von dem Gefühl, die Macht zu besitzen, bestimmt, und gleichzeitig muss das Gefühl von denen, die meinen, keine Macht zu besitzen, immer wieder bestätigt werden. Ohne Bestätigung der Macht durch die Beherrschten gibt es auch keine Herrschenden.

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Es geht um Macht und nicht um Gier

“In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.” (Egon Bahr, Heidelberg, 04.12.2013)

Interessen – ja auf jeden Fall, aber was sich verändert hat, es geht nicht wirklich um die Interessen der Staaten, denn diese sind längst zum Büttel der Multimilliardäre geworden und setzen in der Politik deren Interessen durch.

Menschen, die über riesige Milliardenvermögen verfügen, werden nicht mehr von der Gier nach noch mehr Vermögen angetrieben, die riesigen Vermögen sind nur ein Mittel zum Zweck. Mit der schrittweisen Deregulierung der letzten 30 Jahren sind die Finanzmärkte über die Hedgefonds zur Geldbeschaffungsmaschine für die großen zweistelligen Milliardenvermögen geworden.

Wie der Ökonom Thomas Piketty in seinem neuen Buch “Kapital und Ideologie” es beschreibt, geht es schon längst nicht mehr um die Fragen des Privateingentums, sondern um die exzesssive Konzentration von Eigentum und Macht in den Händen von ganz wenigen. Die Kritik an dieser Situation hat absolut nichts mit Sozialneid zu tun, hier geht es um die Machtkonzentration und die Spezialutopien von diesen ganz wenigen.

An das schöne Märchen des aufgeklärten, humanistischen Oligarchen, genannt Philanthrop, sollte niemand glauben. mehr an die Idee dieser wenigen, sich an die Stelle eines übermächtigen Schöpfergotts setzen zu wollen und alle Geschicke der Menschheit auf diesem Planeten zu bestimmen. Eine neue Weltordnung zu errichten, nach dem Bilde dieser wenigen.

Alles zu bestimmen, über alles Macht zu besitzen, ist die Triebfeder dieser Multimilliardäre, nicht sich die 200ste Luxusvilla zu bauen, oder die größte Luxusyacht zu besitzen …

 

3 Quellen für Verschwörungstheorien

Einige Gedanken vorab: Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich mal ein Wissenschaftler finden würde, der in einer wissenschaftlich seriösen Studie die Veränderungen in der Berichterstattung bei den Mainstreammedien untersuchen würde.

Wie kann es sein, dass der Spiegel noch 1995 in einem kritischen Artikel über das “Monster Microsoft” schreiben kann: “Heute gilt Bill Gates als der gnadenlose Geschäftsmann und weltweit als Bedrohung. Wie in einem Zerrspiegel sehen Amerikaner, Asiaten und Europäer jetzt die böse Fratze eines Genies, das die Welt mit seiner Informationstechnik beherrschen will.” (Quelle: https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/7838555)

Oder in einem anderen Artikel im Zusammenhang mit Gladio auf die Forschungsergebnisse des Friedensforschers Daniele Ganser zurückgreift (Quelle: https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/39997525) und 2020 Daniele Ganser dann in die Gruppe der Verschwörungstheoretiker einreiht, weil er es gewagt hat, das offizielle Narrativ zu WTC7 infrage zustellen und gleichzeitig im Corona-Zusammenhang Bill Gates als Menschenfreund darstellt?

Ich sehe meine Aufgabe nur darin, Fragen zu stellen!

Dass Menschen, die fortwährend Fragen stellen, den Herrschenden mächtig auf die Nerven gehen, kennt man ja schon aus der griechischen Antike, wenn man z. B. an den Dauernerver “Sokrates” denkt, der mit seinen ewigen Fragen die Jugend verdorben hat. Bedenken wir aber, dass wir diesen Dauernervern immerhin die Demokratie zu verdanken haben, auf die wir in der westlichen Wertegemeinschaft doch so mächtig stolz sind.

Ich fühle mich dieser Tradition sehr verpflichtet, weshalb ich in diesem Beitrag mal anhand von drei Quellen, die für Verschwörungstheorien taugen, Fragen stellen möchte:

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Medien-Navigator 2020

Wie sind deutschsprachige Medien politisch und geopolitisch positioniert? Da gibt es zwei mögliche Wege, diese Frage zu beantworten: Man kann eine Inhaltsanalyse des jeweiligen Mediums vornehmen, oder man kann nachsehen, wie und wo Redakteure und Chefredakteure gesellschaftlich vernetzt sind und dann als Gegenprobe schauen, ob man in der Berichterstattung des Mediums die Positionen der Organisationen wiederfindet, bei denen sich die Redakteure engagieren. Natürlich hält sich hartnäckig die Legende von den Informationsquellen, will sagen, ein Redakteur muss ja Mitglied der Atlantikbrücke sein, da er ja nur so an wichtige Informationen herankommen kann. Es ist nur eine rhetorische Frage, ob im Falle einer kritischen Berichterstattung eine weitere Mitgliedschaft infrage kommt.


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Autoritärer Charakter und das Corona-Milgram Experiment

Ein Netzfund vorweg:

2020: Ich verlasse nur zum Einkaufen meine Wohnung.
Ich fange an anders denkende zu beschimpfen. Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder.
Wenn keine Einsicht erfolgt zeige ich sie an.
Alle, immer wieder.
Es wird von der Regierung so befohlen, ich folge.
Ich bin ein guter, gesetzestreuer Bürger.
Meine Kinder dürfen selbstverständlich niemanden mehr treffen. Eltern, die verbotene Kontaktangebote machen, zeige ich an. Über die auf meinem Handy installierte Tracking App haben die Behörden alle meiner Telefonkontakte unter Kontrolle.

2026: Ich habe, bis auf vier Online Kontakte, keine Freunde mehr. Viele Nachbarn waren irgendwann weg, die kritischen Journalisten meiner Lieblingszeitung starben peu á peau überraschend.
Das Online Paket des städtischen Blumenhandels steht vor der Tür. Ich packe 2 Blumentöpfe aus, tippe “privaten Spaziergang” ins Handy und gehe zum Friedhof.
Einer ist für meine beste Freundin -früher mal. Sie sprang, als ihr die Kinder weggenommen wurden, weil ihr Ex-Partner sie wegen Nichtbeachtung der Kontaktsperre angezeigt hatte (ich auch fast täglich), vom Balkon. Sie wollte es einfach nicht verstehen, wie wichtig es für alle war die Gesetzesvorschriften zu beachten.
Der andere Blumentopf ist für meine Eltern.
Sie starben 2023 in einem Heim für alte Menschen, zum letzten Mal sah ich sie am 13.3.2020. Sie wollten irgendwann nicht mehr telefonieren, aber sie haben noch 3 Jahre überlebt.
Nach dem Spaziergang wasche ich mir sogleich die Hände.

Ich bin ein guter, regeltreuer Deutscher. Autoritärer Charakter und das Corona-Milgram Experiment weiterlesen

Nein, ich bin kein Verschwörungstheoretiker, oder doch?

Es ist immer anders, wenn man denkt!

“Die Maschinen greifen die Menschen an”, Peter Weiss, 1935, Öl auf Holz

Es ist schon erstaunlich mit anzusehen, wie ehemals kritische Stimmen ‒ also die ehemaligen Freunde des offenen, kritischen Diskurses, gar der Diskurs-Ethik ‒ sich unter dem Meinungsdiktat der Mainstreammedien von taz über Spiegel bis zur Welt einreihen in die angeblich einheitliche Meinung der Vernünftigen und Verantwortungsvollen. All jene, die Fragen stellen, sind irrational und verantwortungslos, weshalb die Reihen fest zu schließen sind, um gegen die sogenannten Verschwörungstheoretiker vorzugehen.

Verschwörungstheoretiker ist die verbale Keule, die jeder, der eine unliebsame Opposition zum gleichgeschalteten Mainstream darstellt, über der Kopf gezogen bekommt. Da reicht es schon, wenn man auf der “falschen” Plattform publiziert! Aber mal ehrlich Freunde, wo soll man denn publizieren, wenn einem der Zugang zu den öffentlich-rechtlichen Plattformen verwehrt wird? Provokant gefragt: Sind wir denn schon wieder so weit, dass eine ” Reichsschrifttumskammer ” bestimmt, wer publizieren darf und wer nicht? Ist es denn verwunderlich, dass sich kritische Stimmen eine Plattform, wie “Radio London” suchen?

„Der seit 70 Jahren einmalige Shutdown, zu dem das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich nicht berechtigt, verletzt in gravierender Weise das verfassungsrechtliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit und die verfassungsrechtliche Pflicht des Staates zum Schutze der Freiheitsrechte und der Gesundheit der Bürger. Dieses Regierungshandeln zerstört sämtliche Prinzipien unserer Verfassung und unseres Rechtsstaats, den wir noch vor wenigen Monaten mit dem 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes so stolz gefeiert haben.“ (Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht)

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Du bist Verschwörungstheoretiker

Netzfund:

Du würdest haltlose Theorien in den Raum stellen, um Leute aufzuhetzen, so sagt man. Du hättest ja keine stichhaltigen Beweise, so meint man. Und das, was du sagst, wird im Fernsehen so ganz anders dargestellt – das weiß man.

Als du sagtest, dass der iranische Präsident Mohammed Mossadegh – damals 1953 – in einer völlig geheimen Operation vom CIA gestürzt wurde, nannte man dich Spinner. Als 60 Jahre später der CIA im August 2013 zähneknirschend eingestand, dass die Operation AJAX von ihnen geplant und durchgeführt wurde und bei Terroranschlägen unter falscher Flagge an die 300 Menschen getötet wurden, war das wohl purer Zufall. [1] [2]

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