Klaus Modicks Moos

Moos_Modick

Klaus Modick:
Moos. Die nachgelassenen Blätter des Botanikers Lukas Ohlburg
ISBN-13: 978-3251000340

Die äußere Handlung der Novelle Moos ist schnell und einfach erzählt: Ein alternder Biologieprofessor zieht sich in das Landhaus seiner Familie zurück und stirbt. Der Rest ist Erinnerung, Sinnieren, Traum, Reflexion – Selbstbetrachtung und Naturbetrachtung. Lukas Ohlburg versucht, eine Kritik der wissenschaftlichen Terminologie zu schreiben, da letztere seines Erachtens der ästhetischen und sinnlichen Wirklichkeit der Natur nicht gerecht wird. Im Laufe dieses Prozesses nähert er sich der Natur, den Pflanzen und auch seiner eigenen Kindheit und Jugend immer weiter an, bis er eines Tages stirbt, verwachsen mit dem Moos, die Lebensgrundlage des Mooses bildend, wieder eingegangen in den Kreislauf der Natur.

Mehr lesen  auf der Seite „Umweltliteratur“ von Sabine Jambon. Frau Jambon hat auf ihrer überaus lesenswerten Seite Leseproben aus Ihrer Dissertation von 1999 “Moos, Störfall und abruptes Ende. Literarische Ikonographie der erzählenden Umweltliteratur und das ‘Bild’gedächtnis der Ökologiebewegung” zusammengestellt, die ich wärmstens zur Lektüre empfehlen möchte!

Ein Gedanke zu „Klaus Modicks Moos“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.